Verlassene Orte
Verlassene Gebäude, Fabriken und Standorte für urbane Expeditionen in Albanien
Chrombergwerk D-TZ
Ein schlichter Blindschacht von etwa 500 Metern Länge im Chromabbaugebiet Bulqizë — ohne Schienen, ohne Ausbau, ohne Funde. Der Eingang ist mit einem Tor verschlossen.
Stadthotel im Modernistischen Stil S-P
Ein ausgeweidetes dreistöckiges ehemaliges Erholungsheim im sozialistisch-modernistischen Stil — dachlos, bis auf das blanke Mauerwerk entkernt, auf einer Anhöhe mit eindrucksvollen Ausblicken auf Landschaft und schneebedeckte Gipfel.
Küstenartilleriebunker D-LB mit Tunneln
Sechs betonierte Küstengeschützstellungen, in einen Meereskliff gehauen, durch breite Tunnel miteinander verbunden und mit einem Entfernungsmesserposten rund zwanzig Meter höher verknüpft — ein weitläufiger, kaum bewachter Militärkomplex.

1 km langer Eisenbahntunnel
Ein überfluteter Ein-Kilometer-Eisenbahntunnel auf einer unvollendeten Trasse, die das Bergbaugebiet Albaniens erschließen sollte. Die Einheimischen nutzen ihn heute als Wasserreservoir.
Verlassenes Dorf V-QQ
Ein beträchtlich großes, langsam aussterbendes Dorf auf einem hohen Küstenhügel im Süden Albaniens mit jahrhundertelanger Geschichte — rund 80 % der alten Häuser stehen leer, manche in Trümmern, andere wie gerade eben verlassen.
Küstenartilleriebunker V-LO
Eine verlassene Küstenartilleriebatterie mit vier Geschützstellungen, einem Entfernungsmesserturm und herrlichem Meerblick — heute eingeschlossen von aufstrebenden Ferienanlagen.
Zementfabrik
Eine Zementfabrik aus kommunistischer Zeit, erbaut mit chinesischer Unterstützung — Ofen und Produktionshallen sind seit 2010 stillgelegt, und eine verlassene Seilbahn verband das Werk einst mit einem Steinbruch und einem Hüttenwerk.
Wasserturm im Meer
Ein typischer albanischer Betonwasserturm, der im Laufe einiger Jahrzehnte im Meer versunken ist — beeindruckend vom Ufer wie vom Wasser aus, mit einer verfallenen Strandbar als Gesellschaft.
Verlassenes Restaurant N
Ein Hotel mit Restaurant auf einem Hügel in einem abgelegenen Dorf, seit 2021 geschlossen nach den COVID-Beschränkungen — mit einem noch vollständig eingerichteten Festsaal und Panoramablick auf die Umgebung.

HQ-2-Raketenstellung D-H
Eine Militärbasis auf einem Hügel, auf der einst Startpositionen für HQ-2-Raketen — das chinesische Äquivalent der S-75 — beherbergt wurden: sechs Starttische, unterirdische Garagen, überdachte Galerien und Kommandobunker.
Artilleriebunker F-PE
Eine typische Artilleriestellung mit mehreren geschützten Geschützstellungen aus Fertigteilelementen, umgeben von Olivenhainen — in sehr gutem Zustand.

Funkkommunikationsanlage auf dem Berg
Eine ehemalige Radar- und Funkkommunikationsanlage südlich von Tirana: zwei winzige Nachrichtenbunker auf getrennten Berggipfeln und ein großer, unvollendeter Tunnelbunker mit Blick auf die Straße Tirana–Elbasan.
Küstenartilleriebunker V-MU mit Tunneln
Vier monolithische Betonbunker der Küstenartillerie, verbunden durch einen Tunnel, der breit genug für einen Lastwagen ist, mit Wänden voller militärischer Lehrzeichnungen.
Feld der Bunker
Ein Hügel übersät mit Pilzbunkern verschiedener Formen und Größen, durchzogen von Schützengräben — daneben stehen halbkugelförmige Artillerieunterstände und bogenförmige Lagergebäude.
Hoxhas Villa in Tirana
Die ehemalige Residenz des Diktators Enver Hoxha, heute ein öffentlicher Galerie- und Veranstaltungsraum. Darunter verbirgt sich ein fast bis zur Decke überfluteter Bunker.
Moderne Ziegelfabrik
Eine kleine moderne Keramikfabrik, die einst bunte Verblendklinker produzierte — wegen eines Eigentumsstreits geschlossen und von findigen Besuchern prompt um die gesamte Elektroinstallation erleichtert.
Museum der Streitkräfte
Albaniens bedeutendste Freiluft-Militärsammlung, 2023 an den Stadtrand von Tirana verlegt. Panzer, Flugzeuge, Artillerie und Jahrhunderte Militärgeschichte — alles kostenlos.
Artilleriebunker S-VP
Vier monolithische Betonbunker stehen vereinzelt auf einem Hügel nahe Shkodër — von Schrottsammlern ausgeweidet, doch beherrschen sie noch immer das Tal darunter.
Verlassene Meeresbar
Eine Tanzbar am Strand von Durrës, die nach dem Erdbeben von 2019 zusammen mit dem Steg aufgegeben wurde — heute bevölkert von Tauben und wagemutigen Wasserspringern.
Artilleriebunker L-EA mit Tunneln
Vier Artillerieunterstände und ein Kommandobunker an einem Berghang, verbunden durch ein Tunnelnetz — mit Wänden, die noch immer Militärplakate, Anweisungen und Technikskizzen tragen.
Radare auf dem Hügelgipfel
Zwei chinesisch gebaute Radargeräte aus dem Kalten Krieg — Kopien der sowjetischen P-35 und PRV-12 — stehen bemerkenswert gut erhalten auf einem weithin sichtbaren Hügel, neben Betonhangars voller vergessener Militärtechnik.
Lagertunnel B-HM mit Druckschutztüren
Fünfzehn geschützte Tunnellager für Munition, einige durch Verbindungsgänge zu Gruppen zusammengeschlossen, zwölf der südlichen mit originalen Druckschutztüren — in den nördlichen Tunneln liegt noch immer nicht geräumte Kampfmittel.
Güterseilbahn, obere Station des Steinbruchs E
Eine alte Güterseilbahn von rund 8 km Länge, die einen Steinbruch mit einer Industriezone verbindet und eine Zwischenstation besitzt — fast alle Laufwerke wurden abgenommen und an der oberen Station gestapelt, die der interessanteste Punkt ist, obwohl...

Bunker T-HP mit MG-Stand
Ein Bunker auf einem Hügelgipfel mit einem vertikalen Schacht und einem MG-Stand auf dem Dach — vermutlich als Kommandobunker eines Befestigungsabschnitts genutzt.