Bunker D-ZQ mit großen Türen und Geschützstellungen
Beschreibung
Ein Artilleriebunker, der nahe dem Kamm eines Hügelrückens liegt und über zwei Geschützstellungen verfügt, die es ermöglichten, Flugabwehrkanonen ins Innere des Bunkers zu rollen und hinter schützenden gasdichten Türen zu verschließen. Das Objekt besticht durch seinen ungewöhnlichen Grundriss: Beide Geschützstellungen sind durch einen Kommandobunker verbunden, der mit einer Marineradaranlage direkt über ihm in Verbindung stand. Das Radar ist bis heute in Betrieb, während der Bunker selbst verlassen ist.
Der Bunker hat drei Ausgänge auf der Ostseite des Hügels, zwei auf der westlichen (seeseitigen) Seite mit den Geschützstellungen und einen Lüftungsschacht-Brunnen in der Toilette. Es gab einen reservierten Platz für ein Dieselaggregat. Erhalten geblieben sind gasdichte Türen, Wandinschriften, etwas Verkabelung, mit Holzpaneelen verkleidete Wände sowie ein verrottetes Lagebrett mit einer Karte der Adria.
Aus unbekannten Gründen ist der Bunker stark mit Flöhen befallen. Um hineinzugelangen, muss man den westlichen Hang entlanggehen und sich durch eine Öffnung unter der gasdichten Tür der südlichen Geschützstellung zwängen.