Hühnerfarm
Beschreibung
Eine ehemalige Geflügelfarm, umgeben von Wald. Zu Zeiten der Kommunisten erbaut und später modernisiert. Einst bestand sie aus einem Dutzend langer Hühnerställe, daneben stand die eigentliche Verarbeitungsfabrik mit Hallen zur Schlachtung und Verarbeitung der Tierkörper. Heute ist der Teil mit den Fabrikhallen in eine Art Hotel, ein Restaurant und einen leeren Zoo umgewandelt, während der Teil mit den Hühnerställen vollständig verlassen ist.
Sechs lange Geflügelställe sind erhalten, mit weitgehend intakten Dächern; einer befindet sich in einem Trümmerzustand, und einige weitere sind vollständig eingestürzt und abgerissen worden. Vier Ställe enthalten vergleichsweise moderne Ausstattung italienischer Herstellung — lange Reihen von Vierstock-Käfigen mit Förderbändern zur Mistabfuhr und Bändern zur Eierernte. Fütterungsanlagen und Tränken sind vorhanden, dazu ein Nebelgenerator zur Feuchtigkeitsregulierung und verschiedene Hilfsaggregate. Draußen stehen Futtersilos und Wassertanks. Das vorhandene Equipment macht das Gelände visuell sehr lohnend und absolut besuchenswert.
Sicherheitspersonal wurde nicht gesichtet, aber Ziegen grasen auf dem Gelände und jemand kommt sie gelegentlich kontrollieren. Alle Ställe haben Zugangspunkte, die jedoch mit Brettern und Ziegelsteinen versperrt sein können. Außerdem befinden sich auf dem Gelände ein paar Pilzbunker und ein Unterstand vom Korridortyp. Die Farm ist von einem Zaun umgeben, der an vielen Stellen von umgestürzten Bäumen durchbrochen wurde. Damit die Ziegen nicht entkommen, wurden die Lücken mit Blöcken aus den Durchbrüchen gestopft — und stellenweise wachsen entlang des Zauns epische Riesenkakteen.