Kohlebergwerk K-HB

Beschreibung
Ein Komplex von Anlagen zum Abbau von Steinkohle. An einem Flussufer befindet sich der Produktionsplatz mit einem Förderturm und einem Kohlelager, am gegenüberliegenden Ufer liegt das Bergwerk selbst. Die Ufer sind durch eine Brücke aus vorgefertigten Stahlkonstruktionen verbunden. Auf die Brücke mündet das Mundloch der untersten Sohle — die geförderte Kohle wurde hier ausgekippt und in Loren über die Brücke zum Lager gefahren.
Das Bergwerk wurde auf mehreren Sohlen abgebaut; Tausende Tonnen taubes Gestein wurden entlang des Berghangs abgekippt, die Halden sind von Weitem zu sehen. Die meisten Portale sind mit Steinen verschüttet oder mit Beton verschlossen, doch mindestens eines bleibt zugänglich. Aus dem unteren Portal des Förderstollens strömt ein reißender Wasserlauf.
Im Inneren ist das Bergwerk ein niedriger Tunnel, oft mit niedriger Decke und teilweise eingestürzt. Unter den Füßen liegt alter, morscher Holzausbau. An einer Stelle gibt es eine geneigte Strecke, die vermutlich die Sohlen oben und unten verbindet, doch ihr Zustand ist sehr schlecht. Das Bergwerk wurde nur etwa einen Kilometer in den Berg hinein erkundet; danach beginnen die Einstürze. Der Sauerstoffgehalt ist normal, gefährliche Gase fehlen.
Die Markierung liegt auf dem gefundenen, nicht verschütteten Portal.


















