Kommandobunker des Bezirks Fier

Beschreibung
Ein großer verlassener Bunker, der in den Fels unter dem zentralen Stadthügel gehauen wurde. Ein verzweigtes Tunnelsystem auf zwei Ebenen, eine unter der anderen. Mehrere Ein- und Ausgänge, Betontreppenhäuser, zwei Lüftungsschächte als Notausgänge. Der Haupteingang ist buchstäblich unter der Straße versteckt, die übrigen öffnen sich unter Gebäuden oder in den Garten von Anwohnern. Die Anlage diente vermutlich als Kommandoposten der Stadt- und Bezirksverwaltung, als militärisches Koordinationshauptquartier und als Schutzraum für die Zivilbevölkerung in den breiteren Tunneln.
Der Bunker wurde in mehreren Bauphasen errichtet; die untere Ebene wurde nie vollständig fertiggestellt — es gibt Sackgassen, die direkt im Fels enden. Er ist undicht, wird von Abwasser und Grundwasser geflutet und ist saisonalen Überschwemmungen ausgesetzt — die unteren Tunnel stehen hüfthoch unter Wasser. Eine vollständige Austrocknung ist kaum zu erwarten, daher empfehlen sich selbst bei niedrigem Wasserstand Gummistiefel, um durch den zähen Lehm zu waten.
Erstaunlich viel Metall hat sich erhalten: fast alle schlanken Druckschutztüren, Lüftungsanlagen, Filter, Toiletten und sogar ein kleiner Generator. Das Mobiliar ist in schlechtem Zustand — Stühle und Betten sind buchstäblich zerfallen. Einige Zimmertüren haben noch vollständige Glasscheiben. Es gibt keine Inschriften und kaum Müll. Der Bunker hatte wahrscheinlich einmal einen großen Generator in einem separaten kleinen Nebengebäude vor dem Haupteingang, von dem heute nur noch der Betonsockel übrig ist. Als Trinkwasserquelle war im Bunker ein Brunnen vorgesehen.
Das Objekt ist verlassen und dürfte niemanden interessieren, doch beim Betreten sollte man vermeiden, Anwohnern aufzufallen — sie können misstrauisch sein.
