Unterirdisches Krankenhaus und Bombenschutzbunker in Berat
Stufe:Standard
Kategorie:Bunker
Schwierigkeit:Leicht
Region:Berat
Koordinaten:Gesperrt

Beschreibung

Ein recht geräumiges Tunnelsystem in der Stadt Berat. Einigen Quellen zufolge sollte die Anlage als unterirdisches Krankenhaus dienen.

Sie besteht aus drei parallelen Stollen, die mehr als hundert Meter tief in den Berg führen und durch Querstollen miteinander verbunden sind, in denen Dutzende von Räumen untergebracht sind, die durch Trennwände voneinander getrennt werden — mutmaßlich Krankenstationen. Es gibt zwei Wasserreservoirs und mehrere seitliche Sackgassen. Vom linken Stollen führt ein sanft abfallender, schmaler Schräggang (wahrscheinlich ein unvollendeter Notausgang) irgendwo nach oben, endet aber in einer Sackgasse. Die Stollen sind hoch und breit — durch den linken Portal würde problemlos ein Lastwagen passen. Hinter dem mittleren Portal haben sich drei aufeinanderfolgende dünne Betondruckschutztüren mit Schleusen erhalten. Das rechte Portal verfügt über Schiebetor und eine Laderampe. Es gibt keine äußeren Sicherheitstüren oder Lebenserhaltungssysteme. Der Fels über den Tunneln erreicht eine Höhe von 160–170 Metern und schützt sie zuverlässig durch seine schiere Masse.

Den gefundenen Informationen zufolge wurde die Konfiguration und der Zweck der Anlage mehrfach geändert, weshalb der Bau sehr lange dauerte — begann in den 1960er Jahren — und Ende der 1980er noch immer nicht abgeschlossen war. Die Theorie des unterirdischen Krankenhauses ist nur eine von vielen. Der endgültige Entwurf könnte ein Krankenhaus, unterirdische Lager, Produktion und einen großen städtischen Schutzraum kombiniert haben.

Heutzutage nutzt die Gemeinde die Anlage zur Lagerung von Straßenfestdekorationen — Weihnachtsbäumen, Rentier-und-Schlitten-Installationen, verschiedenen zerlegbaren Leuchtbögen, Valentinsherzen, Jahrmarktständen und Ähnlichem. Hinter dem mittleren Portal liegen Särge.

Die Anlage ist kaum bewacht und mündet in eine der belebtesten Straßen der Stadt. Der rechte Stollen ist stets verschlossen; im Holztor des mittleren bricht regelmäßig jemand ein Loch. In den linken Stollen kann man jederzeit frei eintreten — man muss sich nur unter den hässlichen verrosteten Toren hindurchzwängen und über die nächsten klettern. Dank des freien Zugangs liegt drinnen stellenweise viel Müll, und es riecht nicht unbedingt nach Rosen.

Ort

Koordinaten und Zugangsdetails sind verborgen

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