Unterirdisches Krankenhaus in Kukes

Beschreibung
Ein großes, verzweigtes Tunnelsystem mit einer Gesamtausdehnung von etwa 600 mal 200 Metern. Es war als geschütztes Krankenhaus für den Kriegsfall geplant. Auf dem Beton gefundene Inschriften datieren auf das Jahr 1983. Alle Tunnel wurden fertiggestellt und dauerhafte Konstruktionen errichtet, doch keinerlei Ausrüstung wurde je eingebaut.
Sieben breite Tunnel werden im rechten Winkel von zwei gleich breiten Tunneln gekreuzt. Alle Tunnel sind in Abschnitte unterteilt — die als Krankenstationen dienen — und ähneln sich weitgehend. Nahezu alle Trennwände wurden von Schrottsammlern abgerissen. Die Anlage war auf einen Dieselgenerator ausgelegt, für den ein eigener Block gebaut wurde, obwohl der Generator selbst nie aufgestellt wurde. Die vorgesehenen Stellen für Panzertüren, Dekontaminationsschleusen, Toiletten, Nebenräume und einen Wassertank sind noch erkennbar, doch alles bleibt im unfertigen Zustand. Eine mit Schutt übersäte Treppe führt zum Gelände eines Krankenhauses und in dessen Keller. Auf der Treppe liegen Röntgenaufnahmen verstreut, und hinter den Türen zum Keller sind menschliche Stimmen zu hören.
Das Objekt hatte ursprünglich mehrere Ausgänge. Derzeit zugänglich sind ein Ausgang in jemandes Garten, einer in den Krankenhauskeller und einer in den Krankenhausinnenhof. Die übrigen Ausgänge sind entweder zugemauert oder hoffnungslos von Brombeersträuchern überwuchert. Um die Anlage zu betreten, muss man über ein Gartentor klettern.












